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Fortsetzung des Fachgespräches mit dem internationalen Sanierungsexperten Ernst Munk zur nachhaltigen Bekämpfung der Superrezession:
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„Einen Crash nach dem Crash 2010 würde der deutsche Wohlfahrts- und Sozialstaat und die Weltwirtschaft nicht mehr überleben“. |
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Welche enormen Anstrengungen die nationalen Regierungen, die Wirtschaft, die Gewerkschaften und die Verbände jetzt unternehmen müssen, um die Gefahr des Crashs nach dem Crash und eine Superrezession in der Weltwirtschaft zu bekämpfen, haben die mageren Ergebnisse auf dem letzten G-20-Gipfel im amerikanischen Pittsburgh gezeigt. Gleiches kann auch der harten Kritik des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaft-lichen Lage in Deutschland in dem Herbst-Jahresgutachten 2009 zum Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Regierungskoalition entnommen werden. |
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Die in den Koalitionsvertrag hineingeschriebenen Finanzierungsvorbehalte der Bundesregierung lassen erkennen, auf welch tönernen Füßen die Bemühungen um Wachstum und Arbeitsplätze stehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat es auf den Punkt gebracht: Es gibt keine Garantie, dass die Volkswirtschaft automatisch wieder anspringt. Da Deutschland im Jahre 2009 erstaunlich gut die Rezession überstanden hat, darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass 2010 ein weitaus schwierigeres Jahr wird! Die Bundeskanzlerin hat die deutsche Nation deshalb in ihrer Neujahrsansprache 2010 auf harte Zeiten eingeschworen. Umso mehr gilt deshalb der Leitsatz, den wir schon 2009 mit unserem Praxishandbuch zur Insolvenzprophylaxe von Staat und Wirtschaft (2010 – Gabler Verlag) „Masterplan zur Sanierung der Weltwirtschaft“ aufgestellt haben:
Die gesamte Finanz- und Wirtschaftskraft unseres Landes und der Welt muss in die Realwirtschaft, in die Greentec-Forschung und andere Hochtechnologien, in die Aus-und berufliche Weiterbildung und in Projektgemeinschaften mit internationalen Kooperationspartnern wie China, Indien, Russland, den VAE und der gesamten arabischen Welt eingesetzt werden.
Eine radikale Kehrtwende in den Zielvorgaben des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes und des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes ist damit unverzichtbar (Vgl. dazu www.munkgruppe.de). Die Stabilisierung des Banken- und Versicherungsmarktes ist immer noch wichtig, aber auf lange Sicht längst nicht so bedeutsam wie die Aufrechterhaltung des Arbeitsmarktes. Dazu braucht die Mittelschicht alle staatlichen Fördermaßnahmen. Der Schutz der Bundesrepublik Deutschland, seiner Bürger und des Staats-und Volksvermögens erfordert die kommissarische Verwaltung bankrotter Bundesländer durch den Bund im Rahmen des Grundgesetzes und der Notstandsgesetze. Die Reform des Länderaufbaues muss mit Bundeszwang durchgesetzt werden, bis deren Finanzen wieder so weit geordnet sind, dass in den normalen verfassungsgemäßen Zustand zurückgekehrt werden kann. Der Verschwendung von Steueraufkommen für einen weitgehend nutz- und sinnlosen Staatsverbrauch muss ein Ende bereitet werden.
Auf allen Entscheidungsebenen in Staat und Wirtschaft ist eine strategische Neuausrichtung der Wirtschafts-, Finanz- und Währungspolitik erforderlich geworden - weg von der heute unzureichenden Zerschlagungsphilosophie der Insolvenzverwalter und hin zu den kreativen neuen Denkweisen der Sanierungsexperten.
Nur dann wird erfolgreich die wichtigste nationale Aufgabe seit dem Mauerfall in Angriff genommen werden können: Der radikale Umbau der deutschen Volks- und Finanzwirtschaft, die Modernisierung aller Bildungs- und Ausbildungssysteme sowie die Schaffung von Millionen neuer Arbeitsplätze wird nur dann gelingen, wenn der Kapitaleinsatz nach obiger Maxime neu ausgerichtet wird. In Dubai wurden nach Vollendung des weltbekannten Burj Al Arab innerhalb eines Jahrzehnts aus den kühnsten Visionen Realität. Deutschland muss das auch können, wenigstens für eine Legislaturperiode.
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Dubai im Dezember 2009: Überwiegend in den letzten zehn Jahren gebaut. Unter den Touristikzentren, Wohnresorts, Business-, Finanzstädten und Erlebniswelten unangefochten auf Platz 1. |
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