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Fortsetzung des Gespräches mit dem Sanierungs-experten Ernst Munk zur Bekämpfung der Superrezession: |
Die UAE und Dubai haben die finanziellen Ressourcen, den geostrategischen Lagevorteil und die politische Führungs- kraft, mit der Krise fertig zu werden. |
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Die Fähigkeit zum erfolgreichen Krisen- und Sanierungsmanagement beginnt mit der Einstellung im Kopf und im Herzen. Den Mut, die Krise zu bekämpfen und die Einstellung des never give up wird niemand den Dubaianern absprechen können. Wann immer die Europäer schmunzelnd von den „Sandbaumeistern“ sprechen, sollten sie einmal überlegen, über welches baumeisterliche und technische Können man verfügen muss, um tatsächlich sicher und fest „auf“ oder „im“ Sand zu bauen, und das auch noch 828 Meter hoch. |
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Wer gelernt hat, in der Wüste zu überleben und Durststrecken zu überwinden, der wird auch die Finanzkrise überleben. Innovation und Fortschritt werden deshalb auch weiterhin in Dubai stattfinden. Die Projekte werden im Bereich der Zukunftstechnologien erfolgen und einen hohen Grad an Nachhaltigkeit in den Renditen aufweisen.
Der Fortschritt wird in Dubai nicht stillstehen.
Die geo- und wirtschaftsstrategisch einmalige Lage Dubais zwischen Europa und dem arabischen Raum, Europa und Indien, Europa und China und Europa und Afrika prädestiniert Dubai auch künftig als Drehscheibe für Kapital- und Warenströme. Diese Funktion wird an Gewicht schneller zunehmen, als es manchem europäischen Konkurrenten lieb sein kann, weshalb die Europäer die Lösung der Krisenfragen in den UAE auch getrost den arabischen Ökonomen überlassen können, die über die besten Möglichkeiten verfügen, als Akteure bei der Überwindung des Worldwide Economic Disaster mitzuwirken, aber dann auch die ersten Gewinner sein werden, wenn sich die Weltwirtschaft wieder erholt. Außerdem wird oft übersehen, dass die Mitgliedsstaaten der VAE untereinander wirtschaftlich und über Familienbande miteinander vernetzt sind und ein Schutz- und Trutzbündnis darstellen, dessen Tragfähigkeit wir Europäer uns nur schwer vorstellen können.
Die europäischen Finanzmärkte brauchen die Kapitalkraft der UAE. Die UAE brauchen Kooperationspartner für Hochtechnologie.
Es ist deshalb kein Zufall, dass vor wenigen Monaten ein Staatsfonds der UAE bei Daimler eine milliardenschwere Beteiligung einging. Andere arabischen Staaten wie Katar beteiligen sich immer stärker an VW. Ob EADS, ob Beteiligungen an Häfen wie Antwerpen, Rotterdam, Le Havre u.v.m., ohne diese Kapitalhilfen aus dem Morgenland hätte der DAX und die europäischen Börsen noch lange Zeit angeknockt in den Seilen gehangen und manches europäische oder deutsche Großunternehmen wäre nicht mehr zu retten gewesen. Die UAE mit Dubai stützen also den europäischen und deutschen Finanzmarkt und nicht umgekehrt. Abu Dhabi ist außerdem jederzeit in der Lage, für Dubai Finanzierungsaufgaben zu übernehmen.
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Die Hotel-Lobby des 5-Sterne Luxushotels „The Meydan“ ist geprägt von viel Glas und edlen Materialien:
Mitten im Prestige-Projekt "Meydan - Stadt der Pferde" befinden sich unter einem futuristischem halbmondförmigen Dach 279 luxuriöse Hotelzimmer, fast alle mit Balkon und traumhafter Aussicht auf die Rennbahn.
Unter der persönlichen Schirmherrschaft seiner Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid al Maktoum entstand die weltweit größte Pferdesportanlage in Dubai, der weltweit einzigartigen Destination für Pferdesportfreunde. |
Die Bauprojekte in Dubai mögen aus europäischer Sicht fragwürdige Superlative sein, aber auch hier hat Dubai und erst recht Abu Dhabi schneller dazu gelernt, als der EU recht sein kann. Mit großem Erstaunen haben wir Deutschen z.B. zur Kenntnis nehmen müssen, dass Abu Dhabi und Dubai nicht nur monumentale Bauwerke erstellen können, sondern im Bereich der Green new technologies aus der Rolle des Auftraggebers schnell herauswachsen wird und zum Forschungsstandort weltweit, vom Anwender zum Anbieter avanciert ist, d.h. auf lange Sicht die Rolle eines global players in grünen Technologien anstreben.
Die UAE mit Dubai lassen sich zu Recht nicht in die Rolle geduldiger Subventionsgeber hineindrängen.
Es ist nicht die Aufgabe der UAE oder Dubais, als staatliche Retter für die in Schieflage geratene Finanzierung manches internationalen Immobilienfonds aufzutreten. Im Gegensatz zu den USA und Europa sind die UAE und Dubai von Banken und Immobilienfonds nicht erpressbar. Wer ohne ausreichende Eigenkapitalausstattung in Dubai geplant, projektiert und eingekauft und hohe Spekulationsgewinne erhofft hat, muss die Sanierung ohne staatliche Subventionen selbst schaffen. Es wird den international tätigen Banken und big playern nicht gelingen, den UAE mit Dubai quasi vorschreiben zu wollen, wer und mit wie viel Geld gerettet werden muss, wie dies etwa die Banken in Deutschland geschafft haben. Die Folgen falscher Investitionsentscheidungen werden die Manager und die Zeichner dieser Fonds selbst tragen müssen, aber weitaus weniger Dubai als Staat. Die UAE mit Dubai werden sich nicht die Aufgabe unterschieben lassen, mit Staatsmitteln weitgehend europäisch ausgerichtete Projektentwicklungsgesellschaften zu subventionieren und deren Risiken abzufedern.

Welcome Dubai World Cup 2010
Paradies nicht nur für Pferdeliebhaber. Die neue Galopprennbahn „Meydan“ wurde in Dubai eröffnet. Supermodern! Luxus pur! Der Grandstand fasst ca. 60.000 Zuschauer.
Noch nie in der Geschichte des Pferdesports war das Preisgeld so hoch:
Am 27. März 2010 - wenn die weltweit besten Pferde und Jockeys am Start sein werden - sind allein im 1,75 Kilometer langen Hauptrennen beim 15. Dubai World Cup zehn Mio. Dollar zu gewinnen. Insgesamt schütten die Veranstalter in der Rennwoche 26,25 Mio. Dollar an Preisgeldern aus. Der Sieger erhält zusätzlich noch einen Pokal aus reinem Gold. Dieser ist 185 Unzen (5,25 kg) schwer und besteht aus 18-karätigem Gold.
Meydan wird die Freunde des Galopp-Rennsports ebenso wie Touristen anziehen. Die Marke Dubai World Cup hat sich seit 1996 zu weltweit höchster sportlicher Bedeutung entwickelt.
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